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Flüge in Jersey wegen Drohnensichtungen nahe der Landebahn gestrichen
Am Flughafen Jersey wurden in der zweiten Nacht in Folge alle abendlichen Ankunftsflüge wegen der unbefugten Anwesenheit von Drohnen nahe dem Gelände gestrichen. Die örtliche Polizei untersucht den Vorfall und schließt terroristische Hintergründe aus, während die Inselbehörden ein hartes Vorgehen gegen die Verantwortlichen versprechen.

Werkzeuge
Am Flughafen Jersey kam es den zweiten Abend in Folge zu schweren Beeinträchtigungen des Flugverkehrs infolge unbefugter Drohnenaktivitäten in der Nähe der Landebahn. Am Samstagabend teilte die Flughafenleitung mit, dass Eingriffe in den geschützten Luftraum dazu zwangen, alle für den Abend geplanten Ankunftsflüge auf der Insel zu stoppen und zu streichen.
Wie der britische Sender BBC News berichtete, hat die örtliche Polizei eine formelle Untersuchung eingeleitet, um die Steuerer der Geräte zu ermitteln. Inspektor Rob McCallum stellte klar, dass zwei oder drei Drohnen in das Sperrgebiet eingedrungen seien, präzisierte jedoch, dass der Vorfall derzeit mit keinem terroristischen Hintergrund in Verbindung gebracht werde, auch wenn er ein schweres Vergehen darstelle.
Die vorübergehende Schließung des Flughafens führte zu erheblichen Unannehmlichkeiten für zahlreiche Reisende und lokale Organisationen, darunter das Team des Jersey RFC, das mit hohen unvorhergesehenen Kosten in Southampton festsaß, während andere Flüge zu Ausweichflughäfen wie Paris umgeleitet wurden. Bewohner und Gewerbetreibende der Insel äußerten großen Frust über die entstandene Unsicherheit bei den Verbindungen.
Der Premierminister von Jersey, Lyndon Farnham, mahnte, dass das Steuern von Drohnen in der Nähe eines Flughafens kein harmloser Streich sei und die Schuldigen mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssten. Die lokale Regierung kooperiert mit den Behörden des Vereinigten Königreichs, um zusätzliche Einsatzmittel und Technologien zur Drohnenabwehr zu beschaffen.
Quellen und Verweise
BBC News · Aktualisiert: 01.11.2026 13:57 (Europe/Rome). Offizielle Quelle öffnen ↗