Der französische Fußballspieler Kylian Mbappé hat am Dienstag zwei wichtige Sponsorenverträge in China verloren, wie France 24 berichtete. Die Unternehmen Dongpeng und Mengniu gaben das Ende ihrer Partnerschaften mit dem Stürmer bekannt. Die Entscheidung folgte der Verbreitung eines Videos, in dem Mbappé angeblich Witze über den ehemaligen chinesischen Führer Mao Zedong gemacht haben soll, ein Vorfall, der als beleidigend für das Nationalgefühl angesehen wurde.

Die beiden Unternehmen gaben deutliche Erklärungen ab und betonten eine Null-Toleranz-Politik. Dongpeng erklärte, sich gegen Verhaltensweisen auszusprechen, die nationale Gefühle beleidigen, und beendete die Zusammenarbeit. Auch Mengniu hob seine Position gegen Handlungen hervor, die das chinesische Volk verletzen, und kündigte die Geschäftsbeziehungen auf. Die Erklärungen spiegeln die Einhaltung lokaler kultureller Werte wider.

Das umstrittene Video zeigt Mbappé, wie er ein Meme beschreibt, bei dem sein Gesicht auf das eines 'Typen – ich glaube, es ist ein chinesischer Diktator' gephotoshoppt war. Die Aussage wurde als Verweis auf ein Meme interpretiert, das sein Gesicht einem Bild von Mao Zedong überlagerte. France 24 präzisierte, dass die Authentizität des Videos nicht sofort von AFP Fact Check überprüft wurde.

Die Reaktion in China war signifikant: 'Dongpeng Beverage beendet die Zusammenarbeit mit Mbappé' wurde zum meistdiskutierten Thema auf Weibo. Der 27-jährige Mbappé verlor am Montag den Ballon d'Or an Harry Kane. Der Vorfall unterstreicht die Sensibilität politischer und historischer Themen in Geschäftsbeziehungen.